Zeitumstellung

Alle Jahre wieder … haben wir den Spaß, alle Uhren um zu stellen – erst in die eine Richtung, und im Herbst dann wieder zurück.

Zeitumstellung

Dabei könnte man ins Grübeln kommen, warum wir das eigentlich machen, denn was unsereins davon merkt und hört betrifft eigentlich nur negative Auswirkungen, wie hohe Kosten, die durch Fahrplanumstellungen oder Ähnliches entstehen. Auch die Menschen selbst brauchen eine gewisse Zeit, um sich an diese Umstellung zu gewöhnen (immerhin haben ca. 13% der Bevölkerung Probleme damit und das sind etwa 13 Mio. Menschen!!). In den USA wurde durch eine Messung belegt, dass die Umstellung zu einer um 1%-4%erhöhten Nutzung elektrischer Energie führt. Auch die EU musste durch Studien feststellen, dass die These des Energiespareffektes wohl genau so korrekt ist, wie der extreme Eisengehalt von Spinat…
Aber gibt es denn nun wirklich einen Nutzen?

Nun, die EU hat scheinbar den wichtigsten Grund gefunden: Die Sommerzeit begünstige “alle möglichen Freizeitbeschäftigungen, da diese nun bei Tageslicht ausgeübt werden können.

Eingeführt wurde die Zeitumstellung übrigens erstmals am 30. April 1916 in Deutschland in Österreich-Ungarn und noch im selben Jahr auch in Irland. Die Bezeichnung, die die Iren für die Zeitumstellung fanden, „Daylight Saving Time“ (wörtl. übersetzt: „tageslichtsparende Zeit“), beschreibt den Zweck, nämlich die Stundenzahl mit nutzbarem Tageslicht zu vergrößern.

Bleibt für mich nur eine Frage offen: Aber warum läßt man dann nicht einfach diese eine Stunde auch im Winter aktiv? Einen Unterschied würde es nicht machen, weil im Winter die Tageslicht-Phasen eh so kurz sind, dass die Verschiebung nicht zu erkennen wäre.

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