Überwachung bei Banken

Die Überwachung in Banken mal außen vor gelassen, haben sich die USA ja wieder was schönes einfallen lassen – es war nur bisher nicht in dieser Deutlichkeit bzw. dem Umfang bekannt:

Alle Kontobewegungen werden durch eine Art Rating-Software überwacht. Jeder Kontoinhaber bekommt eine Bewertungszahl aufgrund seiner persönlichen Eigenschaften wie Herkunft, Beruf, Familienstand, etc. zugewiesen. Alle Transaktionen bzw. Transaktionseigenschaften haben ebenfalls eine Bewertungszahl.

Bekommt nun ein Lehrer mit Frau und zwei Kinder eine Gehaltsüberweisung, so ist das Verhältnis der Transaktionsbewertung ggü. der persönlichen Bewertungszahl unverdächtig. Bekommt (oder überweist) er aber in 2 Wochen drei mal 5000 USD, dann ist er verdächtig und die Transaktion (vielleicht sein PKW-Kauf) wird (bis zur hoffentlich schnellen Aufklärung) als Geldwäsche oder anderes Verbrechen eingestuft.

Immerhin hat es diesmal in den USA nicht einen der Kleinen, sondern einen Politiker, den kürzlich zurückgetretenen New Yorker Gouverneur Eliot Spitzer, erwischt.

Etwas detaillierter ist das Verfahren bei heise.de nach zu lesen, aber die besten Details werden die USA bzw. den Kreis der Überwachenden sicherlich gar nicht erst verlassen.
Interessant wäre auch mal, wer eigentlicch alles zu welchem Zweck Zugriff auf diese Informationen hat …

Vielleicht sollte man das hier in Deutschland auch mal einführen – allerdings nicht gegen Terroristen, sondern zur Aufdeckung der Geld-Schiebereien der oberen 10.000 … es kann aber natürlich sein, dass wir solche Systeme bereits haben aber die Filtereeigenschaften wurde “gegen eine kleine Kostenbeteiligung” für den Ausschluß eben dieser finanzstarken Gruppe konfiguriert …

Mir persönlich fällt eigentlich auf die Frage: “Was wird eigentlich noch nicht überwacht” nur noch das “stille Örtchen zu Hause” ein, denn meistens haben diese auch noch Milchglas-Fenster und reden werden dort ja auch nur die wenigsten …

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