Gut für Sammler und Jäger

Ist es tatsächlich ein Vorstoß hinsichtlich der Copyright-Bestimmungen, oder will die Musikindustrie einfach nur künftigen gesetzlichen Anforderungen bzw. Verpflichtungen zur Rücknahme alter CDs vorbeugen???

Wie bei Heise berichtet formulierte die Universal Music Group (UMG) in den USA einen neuen Anspruch, nach dem auch der Weiterverkauf und das Wegwerfen von CDs Copyright-Verletzungen darstellen können.

nicht dem Hausmüll zuführenAllerdings könnte dies für neue Arbeitsplätze sorgen, denn für die Kontrollen in den städtischen Müll-Deponien werden sicherlich viele Mitarbeiter benötigt, die dann die vielen CDs aussortieren und aus den umliegenden Müllgegenständen die Herkunft der CD recherchieren. Das könnte wieder einmal einen ganz neuen Berufszweig ins Leben rufen. Wie sonnst sollten solche Rechteverletzungen denn sonnst kontrolliert werden?

Ach ja, der private Haushalt könnte auch noch zu einer Inventarisierung verpflichtet werden. Zugänge aus dem Handel werden dann ausschließlich gegen eine Bekanntgabe des neuen Besitzers erfolgen und durch eine Meldung in eine GCID (Global-CD-Inventory-Database) wird der Besitz angezeigt. Danach erfolgen jährliche Bestandsmeldungen der privaten Haushalte und sporadisch natürlich Kontrollen der BfDBK (Behörde für Datenträger-Bestands-Kontrollen).

Schöne neue Zeit – die Rechte aller werden unfehlbar gesichert, dafür werden sich aber Unternehmen, die sich auf die Vermietung von Lagerflächen für die private CD-Sammlung spezialisiert haben eine goldene Nase verdienen – aber auch hier wieder: neue Arbeitsplätze schaffen.

 

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