China macht “sauber”

Die Vorbereitungen für die Olympiade in China laufen auf Hochtouren. Neben vielen Neubauten werden nun auch die Straßen sauber gemacht:

Allein im März gab es in China 78 Hinrichtungen (die bekannt sind),
im Rest der Welt wurden insgesamt “nur” 38 Hinrichtungen dokumentiert
(was zweifelsfrei auch zu viel ist).

Natürlich ist die Dunkelziffer vermutlich sehr hoch. Amnesty International geht von jährlich ca. 8000 Hinrichtungen aus. Allerdings haben diese Hinrichtungen neben den unangenehmen tödlichen Folgen auch noch humanistische Ziele, denn eine Wiederverwertung ist in einem so überbevölkerten Land unumgänglich: Die Organe der “Verstorbenen” werden der Organspendezugeführt – was vielleicht auch der Grund für den Wechsel der Tötungsart sein könnte, denn bei einer Erschießung werden unvorhergesehene Schäden verursacht.

Auch die Kriterien für die Wahl der Tötungsarterscheint nicht willkürlich: Da nur reiche Kandidaten die Spritze an Stelle der Erschießung wählen können gelangen kaum Organe von Obdachlosen – deren Organe ein nicht einschätzbares Gesundheitsrisiko für die Empfänger wären – in den Handel.

Bei so viel Fortschritt und Vorbereitung auf die moderne Gesellschaft, die in Kürze die Straßen von China ohne Sorgen um die eigene Sicherheit betreten werden, ist es nur verwunderlich, dass die somit durchaus planbare behördliche Organbeschaffung in China nicht die Möglichkeit in Betracht zieht, diese Waren per Katalog oder gar eBay aller Welt zugänglich zu machen…

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