Ein Hoch auf unsere Politiker

Ist es nicht schön anzusehen, wie besorgt unsere Politiker – gerade wieder das Finanzministerium – um unsere Natur und Gesundheit – und die Wirtschaft – sind?

Die neuesten Ideen, die bereits in konkreten Plänen formuliert wurden, bedeuten gravierende Einschnitte für den “Otto-Normal-Verbraucher”: Die KFZ-Steuern sollen stark verändert werden. Dabei kommen – wie eigentlich immer – die gut Verdienenden auch gut weg, denn wenn deren Auto zu viel CO2 produziert … was solls, dann wird ein neues gekauft und darauf entfällt dann mal eben gar keine Steuer mehr (was die besser verdienenden Damen und Herren Politiker sicherlich sehr freuen wird).

Allerdings sieht das bei etwa 16 Millionen Auto-Besitzern in Deutschland ganz KFZ-Steueranders aus: Die können es sich nämlich nicht leisten, mal eben ein neues Auto zu kaufen – und das ist ja auch der Sinn der Übung. Irgendwie muss ja die Steuerbefreiung der Reichen finanziert werden. Um das zu sichern, bietet es sich an, die Steuern für alte Autos kräftig – im Namen des Umweltschutzes – zu erhöhen, damit diese PKW-Halter nicht auf ein Neues Auto sparen und es sich so auch auf Dauer nicht leisten können, ein neues zu kaufen. Damit sind die Steuereinnahmen auf Jahre hinaus gesichert – das ist doch ein perfekter Plan.

So soll die KFZ-Steuer zum Beispiel für einen VW Passat Diesel künftig 395 Euro statt bisher 308 Euro Kfz-Steuer gezahlt werden. Für einen Ford C-Max (Benziner) würde die Steuer um 71 auf 192 Euro steigen.

Es muss sich doch irgendwie auch noch ein Ersatz für die kürzlich verworfenen Bio-Sprit-Pläne finden lassen, damit auch eine einleuchtende Begründung für höhere Spritpreise herbei gezaubert werden kann… und die Maut für private PKW kann doch eigentlich auch nicht vom Tisch sein – das wäre doch eine elegante Lösung, denn unsere lieben Politiker sind ja sowieso nur beruflich unterwegs…

 

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