Hessen ohne Studiengebühren

Kaum sind sie da, sind sie weg …
Nach all den Diskussionen über den schlechten Bildungsstand, fehlende Studienabgänger und rückläufige deutsche Innovationen und Erfindungen, erscheint die hessische Entscheidung, die Studiengebühren wieder abzuschaffen nur logisch.

Natürlich mag es stimmen, dass die Anzahl der Studenten durch die Gebühren nicht geringer geworden ist, aber was diese Erhebung nicht aussagt ist, welche Bevölkerungsgruppen zu den Studierenden gehören. Es darf einfach nicht dazu kommen, dass in Deutschland die jenigen studieren, die es sich leisten können, nicht aber die jenigen, die studieren möchten.

Bereits im April habe ich versucht deutlich zu machen, dass die Abwägung zwischen den entgangenen Studiengebühren und dem wirtschaftlichen Verlust nur das klare Ergebnis der Abschaffung der Gebühren ergeben kann.

Hessen macht es vor und es wäre wünschenswert, wenn sich die übrigen Bundesländer an dieser Entscheidung orientieren würden – ohne monatelang Diskussionen über das Thema zu führen.

 

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