Die große CO2-Lüge

Windräder sind gut!

Es wird eine erneuerbare Energie genutzt, sie passen beinahe in jede Lücke dun sind ein interessantes Investitionsobjekt von überschaubarer Größe. Naja, und es entsteht bei dieser Art der Energiegewinnung auch kein CO2.

Das würde bedeuten, je mehr Windräder in Deutschland die Energiegewinnung übernehmen und vielleicht irgendwann auch einen gewissen Anteil der Energiemenge aus Kraftwerden ersetzen, desto gesünder ist dies für unser Klima.

Vieles wurde schon erfüllt: Etwa 15 Prozent des Stroms werden in Solar-, Wind- oder Biomasseanlagen erzeugt. Die Investitionen scheinen sich auch positiv zu entwickeln und es ist eine ganze Branche mit fast 250.000 Beschäftigten und 35 Milliarden Euro Umsatz entstanden.

Und wieviel Tonnen CO2 werden nun eigentlich dadurch eingespart?

Die traurige Tatsache ist: Nicht ein einziges Gramm.
Der Grund dafür liegt in der Klimapolitik der Europäischen Union bei der z.B. definiert ist, wieviel CO2 insgesamt in Europa durch die Strom erzeugende Industrie ausgestoßen werden darf. Diese Gesamtmenge bleibt immer gleich. Und so ist das Ergebnis, dass jedes eingesparte Gramm CO2 in der Stromindustrie Deutschlands gleichzeitig eine Erlaubnis bedeutet, in anderen Ländern in dieser Branche mehr CO2 auszustoßen.

Diese paradoxe Regelung zum Schutz des Klimas ist zwar den Experten und natürlich auch dem Bundestag bekannt, aber um Diskussionen und ein Nachlassen der Aktivitäten zum Klimaschutz zu vermeiden wird es möglichst von der Öffentlichkeit fern gehalten: Wäre Deutschland wirklich noch Vorreiter hinsichtlich Klimaschutz und der Nutzung erneuerbarer Energien, wenn dieser Blödsinn bekannt wäre?

Sehen wir es so, wie es ist: Die immer intensivere Nutzung erneuerbarer Energien revolutionieren Schritt für Schritt den deutschen Strommix. Gleichzeitig werden in dieser neuen Branche Arbeitsplätze geschaffen, die Deutschland derzeit auch sehr nötig hat. Außerdem, und das ist ein sehr interessanter Faktor, wird die Abhängigkeit Deutschlands von ausländischen Energielieferanten verringert. Außerdem werden durch erneuerbare Energien rund 120 Mio. Tonnen CO2 eingespart …

Wirklich? Nein!!: All das ändert nichts am CO2-Ausstoß und dem Klimawandel – obwohl doch dieses Ziel das einzige wirklich kommunizierte Ziel sein ist.

Der Grund dafür ist, dass die Industrie-Branchen Länderübergreifend in Europa eine festgelegte Menge CO2 ausstoßen dürfen. Das wird mit CO2-Zertifikaten geregelt, die zu bestimmten Emissionsmengen berechtigen. Reduziert nun also ein Unternehmen den CO2 Ausstoß, können die übrigen diese “fehlende Menge” ausgleichen, bis der europäische Maximalwert erreicht ist.
Die nicht benötigten Zertifikate können Unternehmen dann an andere weiter verkaufe, die mehr CO2 ausstoßen wollen, als ursprünglich vorgesehen.

Übrigens ist ein interessanter Effekt, dass die CO2-Zertifikate, die zum Ausstoß von bestimmten Menge berechtigen, tatsächlich regelrecht gehandelt werden. Durch die Windräder und Solaranlagen werden in Deutschlands Energiewirtschaft nicht mehr so viele Zertifikate benötigt. Durch das Überangebot der Zertifikate verfallen diese im Preis und Unternehmen, die nicht einmal Geld für eine Klima schonende Sanierung ihrer Anlagen haben, können nun für einen Preis von nur wenig mehr als null Euro solche Zertifikate kaufen. Das führt dazu, dass sie ohne jegliche Investitionen und nur geringe Kosten für den CO2-Ausstoß marktfähig bleiben und fleißig weiter CO2 produzieren und in die Luft entsorgen.
Polnische und Slowakische Kohlekraftwerke sind derzeit die Hauptabnehmer dieser Zertifikate.

Toller Plan! Wirklich von hellen politischen Köpfen durchdacht.

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