Kreislauf – Kreisverkehr – Teststrecke

Eine neue Technik zum zügigen Einfahren ihres neuen PKW hat eine 62-jährige Dame in Braunschweig erfunden: Eine Dauerfahrt, dazu auch noch ohne sich sonderlich weit von zu Hause entfernen zu müssen.

Die ist schon etwa 50 mal ohne Pause um einen Kreisel gefahren, ohne jegliches Interesse zu zeigen, eine der Ausfahrten zu wählen.

Anwohner, die sich Sorgen machten, dass beim Fahrer des roten PKW vielleicht irgend etwas nicht stimmt, riefen die Polizei, die die Dame dann freundlich stoppten und aufklärten, dass eine solche Dauerfahrt nur auf dem Rummel, nicht aber im Straßenverkehr erlaubt ist:

Und tatsächlich, es lässt sich da – was in Deutschland auch nicht anders zu erwarten war – eine Rechtsvorschrift finden, die ein solches Verhalten regelt:

§ 30 I StVO “Unnützes Hin- und Herfahren ist innerhalb geschlossener Ortschaften verboten, wenn andere dadurch belästigt werden” (BKat lfd. Nr. 118 = Regelsatz 20 Euro).

Ganz unnütz war die Dauerfahrt der alten Dame ja nicht, denn sie verfolgte das Ziel, ihr Fahrzeug einzufahren, dass interessierte die Polizei jedoch nicht. Freundlicher Weise sahen die Herren Gesetzeshüter aber auch keine Belästigung anderer, ein Alkoholtest blieb negativ, und so blieb es bei einer Verwarnung.

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