Computer in Kuba

Was in den meisten Ländern aus dem Alltag nicht weg zu denken ist, sorgt in Kuba für Pressemitteilungen: Die ersten Computer für die private Nutzung für die private Nutzung stehen in den Geschäften.

Im Einkaufszentrum “Carlos III” in Havanna bestaunen Menschenmengen die technische Revolution, die den Kubanern bisher von Seiten des Staates vorenthalten wurde.

Einen Internet-Zugang gibt es allerdings nach wie vor nur für bestimmte Kreise, zu denen spezielle Arbeitsplätze, Schumen und Universitäten gehören. Angeblich gäbe es wegen des US-Embargos zur per Satellit einen Internet-Zugang, der entsprechend teuer ist. Allerdings sei eine eigene Versorgung bei der Telecom Venezuela beauftragt und in Arbeit.

Die derzeitigen Spekulationen, ob dann jeder einen uneingeschränkten Internetzugang nutzen darf bleiben allerdings wohl hinfällig, wenn man betrachtet, dass einer dieser schönen Computer ca. 800Dollar kostet, das Durchschnittseinkommen jedoch bei 20 Dollar im Monat liegt. So wird es den Kubanern erst einmal nur möglich sein, das Wunderwerk der Technik im Schaufenster zu betrachten und zu wissen, dass sie es kaufen dürften. Nur mit betuchter Verwandtschaft im Ausland dürfte eine Finanzierung und damit der Einzug des schönen Microsoft Windows auch in diesem Land möglich sein.

Übrigens dürfen sich die Kubaner nun auch andere Geräte, wie DVD-Player und Mobiltelefone zulegen. So lange es nicht das iPhone sein muss, sind das wohl doch erst einmal die nahe liegenderen Ziele für den schlecht gefüllten Geldbeutel.

 

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