Diäten für Abgeordnete

Nein, dieses Wort hat nicht etwa die Bedeutung, dass auch die Abgeordneten ihren Gürtel – wie die meisten Bundesbürger – enger schnallen müssen. Nein, es bedeutet viel mehr die Möglichkeit, sich mehr oder weniger selbst den Monatsverdienst zu gestalten – was natürlich überwiegend zu Erhöhungen führt.

Mit welcher Berechtigung verordnen sich die Herrschaften eigentlich Erhöhungen ihrer Bezüge, die in der freien Wirtschaft schlichtweg nicht erreichbar sind? Hinzu kommen die höchsten Rentenbezüge und weitere unerreichbare Vorteile, die in keiner Weise einer sichtbaren Leistung gegenüber stehen.

Alle müssen Preiserhöhungen hinnehmen, die die Einkünfte trotz der derzeitigen Lohn- und Gehaltserhöhungen zur Null-Runde erklären. Hinzu kommen Steuerlasten, die bald unerträglich werden – weil ja so wenig Geld im Staatshaushalt ist – und gleichzeitig werden diese Steuern “unter den Abgeordneten aufgeteilt”?

Das kann nicht richtig sein: Die Politiker sind die einzigen, die erst die Steuern und Abgaben erhöhen und danach, damit die “Armen” es nicht selbst merken, ihre Bezüge stärker erhöhen, um neben dem Ausgleich der höheren Abzüge auch noch ein fettes Plus machen zu können – aber behaupten, dass heute halt alle dazu beitragen müssen, die “Löcher” zu finanzieren.

Aber vermutlich ist das schon alles richtig so: Die Politiker hatten sicherlich höhere Abschlüsse im öffentlichen Dienst erwartet, bereits eingeplant und stecken sich nun gnädig die Differenz in die eigene Tasche – und dann verstehen diese Anzugträger nicht, dass das Vertrauen in die Politiker stetig geringer wird …

 

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