Spam-Anrufe und Rufnummern-Sperre

Nur wenige Tage, nach dem in den Niederlanden ein Bußgeld wegen Spamverhängt wurde, wurde nun wieder ein Missbrauch kostenpflichtiger Telefonnummern aufgedeckt:

Dieses Mal wurden 14 Rufnummern abgeschaltet, die minütliche Kosten in Höhe von 2,99 Euro verursachen, wenn die Verbraucher auf Anrufe dreier österreichischer Firmen hereingefallen sind und in der Hoffnung auf wervolle Gewinne eine der 14 Nummern gewählt haben. Allerdings gab es dieses Mal sogar wirklich Rundreisen durch Italien, die allerdings mit zusätzlichen Gebühren in Höhe von 60 bis 135 Euro verbunden war.

Da diese Praktiken zu einem “bundesweiten Ärgernis für tausende Verbraucher” wurden, hat sich die Bundesnetzagentur entschlossen, den Anrufen unter der Marke “Friedrich Müller” ein Ende zu bereiten.
Sollten die Anrufe dennoch fortgesetzt werden, so drohen nun Zwangsgelder – die, wie wir ja schon im vorigen Beitrag feststellen mussten, meist deutlich niedriger ausfallen, als die Umsätze mit den Telefon-Hotlines.

Die “verbotenen” Rufnummern sind übrigens in einer Liste bei der Bundesnetzagentur einsehbar und wird immer länger.

Vielleicht sollten die Abschaltungen mit empfindlichen Strafen einher gehen, damit solche “Geschäftsideen” künftig nicht mehr so einträglich sind, dass es sich lohnt das Risiko ein zu gehen. Auf jeden Fall aber sind die derzeitigen Aktivitäten gegen den Rufnummernmißbrauch und den Betrug an gutgläubigen Verbrauchern aus meiner Sicht bei weitem nicht ausreichend, um solche Fälle zu vermeiden.

 

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